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Leitfaden zum Schutz von LGBTQs im Internet

26. Februar 2019

Die meisten LGBTQs sind Opfer von Cybermobbing

Die Seite vpnMentor, welches sich mit dem Schutz der PrivatspĂ€hre im Internet beschĂ€ftigt, hat einen Leitfaden herausgegeben, mit dem sich LGBTQs im Web vor Cybermobbing schĂŒtzen können. Sie befragten dazu 695 Menschen zu ihren Erfahrungen und fassten die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen fĂŒr Betroffene und UnterstĂŒtzende in einem Blogbeitrag zusammen.

Laut vpnMentor wurden 73 Prozent der LGBTQ+-Leute schon persönlich angegriffen oder online belĂ€stigt. Diese Übergriffe haben hĂ€ufig damit zu tun, dass die sexuelle oder geschlechtliche IdentitĂ€t anderer kritisiert wird. Die Beleidigungen sind nicht nur verbal, manchmal kommt es zu physischer Gewalt. Neben religiös und politisch motivierten Angriffen waren die meisten der Online-BelĂ€stigungen sexueller Art: Zusendungen von pornografischen Fotos und vulgĂ€re, unmissverstĂ€ndliche Nachrichten. Trotz der BelĂ€stigungen stempeln viele das Verhalten einfach als â€œĂŒblich“ ab. Der Leitfaden soll nun zeigen, dass diese Beleidigungen nicht hingenommen werden mĂŒssen.

Die Neustadtpiraten verurteilen jedwede Diskriminierung und unterstĂŒtzen das Anliegen, Menschen das Handwerkszeug mitzugeben, ihre PrivatsphĂ€re zu schĂŒtzen. Es ist traurig, dass dies notwendig ist. So lange jedoch Facebook und Co. nur wenig gegen Cybermobbing und Hasskommentare tun, legen wir euch den Leitfaden ans Herz.